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Alzheimer-Diagnose mit Bluttest

Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, Denkschwierigkeiten und Veränderungen der Persönlichkeit sind charakteristische Anzeichen der Alzheimer-Krankheit. Sie wird auch als „Morbus Alzheimer“ oder „Demenz vom Alzheimer-Typ“ bezeichnet. Eine Heilung ist bisher nicht möglich. Die Chancen, den Krankheitsverlauf zu verzögern, sind aber umso besser, je früher die Krankheit erkannt wird. Die Diagnose der Alzheimer-Krankheit gestaltet allerdings sich oft schwierig. Mit letzter Sicherheit lässt sich Alzheimer erst nach dem Versterben der Betroffenen feststellen, wenn die charakteristischen Eiweißablagerungen (so genannte „Plaques“) im Gehirn nachgewiesen werden können.

Die Alzheimer-Untersuchung erfolgt heutzutage meist mittels Kombination verschiedener Verfahren, zu denen neben der Anamnese, also der Befragung des Betroffenen zu seiner Krankheitsgeschichte, Tests zur Erfassung von Gedächtnisleistungen und Denkprozessen eingesetzt werden. Flankiert werden können diese Maßnahmen durch bildgebende Verfahren wie der Positronen-Emissions-Tomographie (PET), die allerdings aufwendig und kostspielig ist.

Eine einfachere Methode der Alzheimer-Diagnose hoffen nun US-Wissenschaftler gefunden zu haben: Mit künstlichen Molekülen wollen sie die Antikörper nachweisen, die sich bei Alzheimer-Patienten hervorgerufen durch die Plaques bilden. Den Wissenschaftlern gelang es, künstliche Antigene zu ermitteln, die nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip mit den Antikörpern im Blut von Alzheimer-Kranken reagieren. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass es bald einen Bluttest zur Führerkennung von Alzheimer geben könnte, gestiegen.


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